Die unabgeschlossene Versenkung von Michel Friedman
Juli 8, 2008
Schon sind wir wieder beim „kopflosen Hitler“. Die Nachricht flimmert ja auf wirklich jedem Sender. Und plötzlich ist er da: Michel Friedman, der sich einmal wieder überheblich moralisierend zu diesem Thema entäußert. Dieser Michel Friedman, der bekanntermaßen eine große Affinität zu Kokain und osteuropäischen Nutten entwickelt. Ich persönlich finde, er hat sich damit derartig deklassiert, daß man ihn von jeglicher Medienpräsenz hätte ausschließen sollen. Wie er durch die Hintertür auf N24 sein unsympathisches Äußeres wieder auf den Bildschirm geschummelt hat, ist mir absolut unverständlich. Ebenso wie der Umstand, daß irgend jemand ihn überhaupt noch befragt. Man fragt ja auch nicht den Papst nach dem besten Puff in der Stadt oder einen Blinden nach der Güte von Regenbogenfarben. Ich sehe ein, es gibt Machtgefüge und Klüngel, die “normale” Menschen nicht nachvollziehen können. Ein Ergebnis ist eben die unerträgliche Wiederauferstehung von Herrn Friedman.
Kopfloser Hitler
Juli 5, 2008
Da wird ein harmloses Wachfigurenkabinett in Berlin zur telemedialen Farce. Kaum öffnete der Laden, schon kam ein Vollidiot und reißt der Darstellung von Hitler den Kopf ab. Was für ein Schwachsinn. Zunächst bildet ein Wachsfigurenkabinett ALLE Persönlichkeiten der Geschichte ab. Und da waren ja bekanntlich ebenfalls recht üble Zeitgenossen dabei. Und? Wollen wir da jetzt einen neuen Volkssport daraus machen, unbeliebten Wachsfiguren die Köpf abzusäbeln? Das ist ja schon fast das Niveau ungebildeter Taliban, die generell alles kaputt machen, was ihnen auch nur ansatzweise nicht in den Kram paßt. Das Schönste dabei: Jede Nachrichtensendung bringt den “Kopfabreißer”. Welch ein Verlust an Nachrichtenkultur. Am Rande sei erwähnt: In Hamburg steht Hitler schon fast ein Jahrzehnt, ohne jeglichen Kopfverlust und NIEMAND hat sich bisher aufgeregt. Sind Hamburger also etwas weitsichtigere Menschen?
So, jetzt wird gemeckert!
Juli 5, 2008
Kennen Sie das: Sie ärgern sich mindestens zehnmal am Tag über alles mögliche. Genau das kommt ab jetzt hier auf den Tisch. Nachrichtenschelte, Politik, Abzocke von Unternehmen, und, und… Alles, was die Galle hochbringt. Und ohne jegliches Blatt vor dem Mund.